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Mehr Daten für Beziehungen im Mentoring – weniger Exceltabellen

Wie das gelingen kann, haben Stiftung Bürgermut und BürgerStiftung Hamburg mit ihrem neue Tool codo in einer Session zu „KI in Patenschaften“ auf dem Deutschen Engagementtag gezeigt.

In Mentoringbeziehungen gibt es viele Schlüsselmomente und Informationen – gleichzeitig aber auch viele verschiedene Akteur*innen über den Zeitverlauf. Ihre nahtlose Dokumentation ist wichtig, aber aufwändig. Das Datentool codo will für Projektkoordinator*innen die Verwaltung von Kontakten erleichtern, unterstützt beim Matching und bei der Begleitung und hilft bei der Auswertung von Kennzahlen und Wirkungsmessung. Außerdem erinnert es an wichtige To-dos und Termine.

Entstehung über einen partizipativen Fokusgruppen-Prozess

Wie wird codo entwickelt? Um Praxisorientierung und Nutzer*innenfreundlichkeit sicherzustellen, wurde ein partizipativer Fokusgruppen-Prozess durchgeführt. Das heißt, mehrere Gruppe von Personen diskutieren miteinander über ihre Erfahrungen, Abläufe, Ideen und Angebote. So erhält man qualitative Daten.

Mit kollaborativer und praxisorientierter Entwicklung zu guten Daten

Durch den kollaborativen Lern- und Arbeitsprozess steht das gemeinsame Wissenteilen und -erarbeiten bei codo im Vordergrund. Erhoben wird mit codo nur das, was praxisrelevant ist. So kann codo dazu beitragen, dass der Projektalltag einfacher wird und Ressourcen schonend eingesetzt werden. Denn die Entwicklung des Tools erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Patenschafts- und Mentoringorganisationen, die ihre Erfahrungen und Anforderungen einbringen.

Daten erheben, auswerten und weiternutzen – OpenSource

Mit der Web-App codo hat man alle Daten eines Mentoringprojekts an einem zentralen Ort. Von Kontakten bis zu den Aufgaben. So werden Dokumentation und Koordination einfacher – und bietet viel Chance, aus den strukturiert erfassten Daten zu lernen und neue Praxismehrwerte abzuleiten. Als OpenSource Code soll codo allen zur Nutzung zur Verfügung stehen. Eine Gruppe von Interessierten kann im nächsten Jahr durch die Macher*innen bei der Implementierung unterstützt werden. Im Civic Data Lab können wir uns dazu austauschen, wie die erhobenen Daten weitergenutzt werden können. Dazu herzliche Einladung, im Community-Workspace Interessierte und andere zukünftige Nutzer*innen zu finden.

Ab Frühjahr 2024 soll codo fertig und verwendbar sein. Ab dann steht das Tool zur Verfügung. Es wird von der BürgerStiftung Hamburg (in Kooperation mit dem Mentor.Ring Hamburg) und dem Projekt „Landungsbrücken – Patenschaften in Hamburg stärken“ verwirklicht. Beide werden gefördert durch das Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Mehr zum Projekt findet ihr auf der Website der BürgerStiftung Hamburg.

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