Machen

Im Civic Data Lab begleitete Projekte

Von 2023 bis 2025 haben wir 16 Organisationen bei der Realisierung ihrer Datenvorhaben begleitet und Ressourcen zur Umsetzung bereitgestellt. Wir stellen sie Euch hier als Beispiele vor und teilen die Ergebnisse für die weitere Verwendung in Eurer Arbeit.

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Planungshilfe für Euer Datenprojekt!

Einstieg Workshop Material Arbeitshilfe

Werdet selbst aktiv und setzt Eure Ideen für ein Projekt mit Daten oder KI um! Bei den ersten Schritten von der Idee zum Konzept kann unser Material helfen: Skizziert Eure Idee, reflektiert Euren Ansatz und geht inklusiv an die Erreichung Eures Ziels heran.

Übergangswelle
Gute Beispiele helfen mehr als viele Erklärungen um zu verstehen, wie Daten soziale Mehrwerte erzeugen können.
Im Civic Data Lab haben wir eine Reihe von spannenden Datenprojekten von zivilgesellschaftlichen Organisationen individuell begleitet, die ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen – von crowdbasierter Datenerhebung über Tools zum Datenmanagement, Analyse von umfangreichen Umfragen bis zur Bereitstellung von Daten als Open Data oder per Chatbot. Hier stellen wir Sie Euch vor und teilen Ergebnisse:

Kollektiv Probleme auf dem Wohnungsmarkt sichtbar machen – Relaunch Leerstandsmelder

Auf Leerstandsmelder.de können Bürger*innen seit 15 Jahren leerstehende Gebäude eintragen, um Daten über teilweise illegal ungenutzten Wohnraum zu sammeln – eine wichtige Grundlage für zivilgesellschaftliches Engagement im Bereich Wohnen. Das Civic Data Lab unterstützte die letzten Schritte des Relaunchs, mit dem das ehrenamtliche Team die Plattform bereit für die nächsten 15 Jahre machte.

Für mehr Mitgestaltung an Schulen – Zugang zu Wissen für Schüler*innenvertretungen erleichtern

Das Civic Data Lab unterstützte Schule ein Gesicht geben e.V. bei der Entwicklung eines RAG-Chatbots, der  Schüler*innen, Lehrkräften und Begleiter*innen von Schüler*innenvertretungen den Zugang zu  Informationsmaterialien über Mitbestimmung im Schulalltag erleichtert. So gelingt Wissensmanagement für Schülervertretungen per Chatbot.

K(l)ein Geld für Demokratie?! –
Demokratieförderquote mit dem AWO Bundesverband

Wie viel investiert die Bundesregierung in die Demokratieförderung? Der AWO Bundesverband sammelt Daten, um das mit einer konkreten Zahl zu unterlegen. Zu ermitteln, wie viele Bundesförderprogramme welche Summen für die verschiedenen Aspekte der Demokratieförderung bereitstellen, erfordert viele technische und nicht-technische Schritte. Das Civic Data Lab unterstützte mit Web Scraping und Textklassifizierung.

Alle Datenvorhaben

  • In Konzeption
  • Karte
  • Plattformentwicklung
  • Open Source

Weiterentwicklung Mappingplattform A Thousand Channels

A Thousand Channels ist eine queere Mappingplattform, mit der queere Narrationen leicht zugänglich auf einer Karte visualisiert und veröffentlicht werden können. So können queeren Akteur*innen, Gruppen und Projekte ihre Räume und Aktivitäten sichtbar machen. Das Civic Data Lab unterstützt das ehrenamtliche Team bei der Weiterentwicklung ihrer Plattform.

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  • In Konzeption
  • Open Source
  • Visualisierung

Darstellung von Spender*innenverhalten in CiviCRM

Die Open Source Software CiviCRM bietet viele Funktionen, die für die Arbeit gerade von kleinen und mittleren zivilgesellschaftlichen Organisationen unerlässlich sind – zum Beispiel für das Fundraising. Das Civic Data Lab entwickelt gemeinsam mit der CiviCRM Community einen Prototyp für eine Extension, die Scoring und Segmentierung von Spendenden beschleunigt. So wird die Donor Journey transparenter und besser begleitbar. Kick-Off zur Idee für die Extension war ein Gemeinsam Machen Workshop des CDL.

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  • In Konzeption
  • Chatbot
  • Wissendatenbank

Chatbot für die Wissenssammlung von Schule ein Gesicht geben e.V.

Schule ein Gesicht e.V. stellt ein umfangreiches Open-Source-Wissensarchiv für Schülervertretungen bereit – so groß, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Gemeinsam mit dem Civic Data Lab entwickeln sie neue Zugänge zu dieser Wissenssammlung und planen, sie über ein dialogbasiertes Interface verfügbar zu machen.

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  • In Konzeption
  • Umfrage
  • Datenauswertung

Auswertung einer Umfrage von digital vereint

Die bayerische Landesinitiative „digital verein(t)“ hilft ehrenamtlich Engagierten und Vereinen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Dafür erfassen sie in Umfragen auch die aktuelle Abdeckung sowie Unterstützungsbedarfe. An der Auswertung ihrer aktuellen Umfrage zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz hat das Civic Data Lab mitgewirkt. Die Ergebnisse liefern spannende Einblicke in den KI-Einsatz und wertvolle Anregungen für zukünftiges Umfragedesign.

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  • In Konzeption
  • Open Data
  • Web Scraping
  • Textklassifizierung

K(l)ein Geld für Demokratie?!

Wie viel ist der Bundesregierung die Demokratieförderung wert? Der AWO Bundesverband sammelt Daten, um das mit einer konkreten Zahl zu unterlegen. Zu ermitteln, wie viele Bundesförderprogramme welche Summen für die verschiedenen Aspekte der Demokratieförderung bereitstellen, erfordert viele technische und nicht-technische Schritte. Das Civic Data Lab unterstützt mit Webscraping und Textklassifizierung.

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  • In Konzeption
  • Wirkungsmessung
  • Datenmanagement

Weltweite Datenübertragung bei terre des hommes

Terre des hommes unterstützt Projekte in der ganzen Welt, um vier große strategische Ziele zu erreichen. Damit Fortschritte messbar werden, wurden quantitative und qualitative Indikatoren definiert, zu denen weltweit Projektmanager*innen Daten liefern. Eine passende IT-Infrastruktur soll diesen Prozess vereinfachen. Das Civic Data Lab unterstützt die Entwicklung dieses neuen Tools zur Datenübermittlung und -auswertung.

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  • In Konzeption
  • Datenanwendung
  • Open Data

Genderinklusive Sprache zugänglicher machen

all.txt ist ein Online-Texteditor, der inklusives und genderneutrales Schreiben in deutscher Sprache ermöglichen soll – ein „Rechtschreibcheck“ für Inklusion in Bezug auf alle Gender. Das CDL unterstützt bei der Bereitstellung von offenen Daten für genderinklusive Sprache sowie der Cloud-Integration des späteren Datenprodukts. Mit dem gelabelten Datensatz gibt es erstmals im deutschsprachigen Raum eine Basis, um große Sprachmodelle genderinklusiv zu nutzen – auch für andere Projekte.

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  • In Konzeption
  • Umfrage
  • Datenauswertung

Jährliche Erhebung unter Ehrenamtlichen von TEN SING

Die ehrenamtliche Leitung des Jugendmusikprojekts TEN SING wollte wissen: Was macht uns aus? Wie viele sind wir überhaupt? Was brauchen unsere Engagierten? Das CDL unterstützte TEN SING bei der Entwicklung von jährlich durchzuführenden Befragungen und bei der Datenauswertung.

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  • In Konzeption
  • Crowdsourcing
  • Karte

Kollektiv Probleme auf dem Wohnungsmarkt sichtbar machen - Relaunch Leerstandsmelder

Auf Leerstandsmelder.de können Bürger*innen seit 15 Jahren leerstehende Gebäude eintragen, um Daten über teilweise illegal ungenutzten Wohnraum zu sammeln - eine wichtige Grundlage für zivilgesellschaftliches Engagement im Bereich Wohnen. Das Civic Data Lab unterstützte die letzten Schritte des Relaunchs, mit dem das ehrenamtliche Team die Plattform bereit für die nächsten 15 Jahre machte.

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  • In Konzeption
  • Erhebung
  • Fragebogendesign
  • Dashboard
  • No-Code Automatisierung

Jahreserhebung mit [U25]

Die [U25] Suizidberatung ist ein Leuchtturmprojekt für Peer-to-Peer Engagement junger Menschen und interessiert deshalb Wissenschaft und Politik gleichermaßen. Mit einer soliden Datengrundlage lernen wir mehr darüber, wer sich bei [U25] engagiert und was dazu motiviert. So können andere davon lernen – und zugleich kann der über die Jahre wachsende Datensatz für verschiedene Auswertungen genutzt werden und damit wiederkehrende Aufwände durch Erhebungen unterschiedlicher Zielsetzungen von ähnlichen Gegenständen verringern. Über Pipelines werden die in Lamapoll erhobenen Daten automatisch in die Auswertung und Visualisierung mit Superset geleitet.

  • In Konzeption
  • Natural Language Processing
  • Sprachanalyse

Automatisierte Sprachtestauswertung mit InsL e.V.

InsL e.V. ermöglicht Kindern Zugang zur deutschen Bildungssprache als Teilhabevoraussetzung am Schulsystem. Im Datenvorhaben entstehen automatisierte Auswertungen von Schreibtests der Schülerinnen und Schüler mithilfe von NLP als Rechtschreib-Check und Verbenzähler. So können wir die Wirkung der Lehrmethoden evaluieren und nachweisen.

  • In Konzeption
  • Datenkultur
  • Digitale Workflows

Prozessdigitalisierung für nachhaltige Datenverfügbarkeit mit der Sächsischen Jugendstiftung

Beim jährlichen Aktionstag genialsozial der Sächsischen Jugendstiftung engagieren sich viele tausend Schüler*innen, indem sie den Lohn eines freiwilligen Arbeitstages spenden. Um den Verwaltungsaufwand für Anmeldung und Abrechnung zwischen Verein und Schulen zu bewältigen, wurde ein digitales Formular entwickelt, das bisher noch zu wenig angenommen wird. Gemeinsam stärken wir die Akzeptanz für digitale Prozesse und schaffen eine gute Basis für die automatisierte Nutzung von Daten. Zugleich wird ein Verfahren zur Digitalisierung von Handschriften (Computer Vision) geprüft.

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  • In Konzeption
  • Chatbot
  • Plattformentwicklung

KI-gestützte Beratung für Beratende mit sunflower care

Sunflower care e.V. unterstützt Menschen, die vor dem Krieg aus der Ukraine nach Deutschland fliehen mussten. Auch nach dem Ankommen in Deutschland bleibt Beratungsbedarf und dafür wird die Peer-Onlineberatungsplattform WeCare Remote entwickelt. Beratende haben oft selbst Migrations- und Fluchtgeschichten und geben ihr Wissen direkt weiter – wo sie nicht selbst Bescheid wissen, recherchiert ein Chatbot Informationen zum Leben in Deutschland. Diesen stellt das Civic Data Lab mit Partnern von aureka zur Verfügung.

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  • In Konzeption
  • Plattformentwicklung
  • Datenpflege

Zielgruppengerechte Auffindbarkeit von Angeboten mit der DAJEB

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung e.V. (DAJEB) sammelt und veröffentlicht Informationen zu allen Einrichtungen, die in Deutschland (Beratungs-)Angebote zu Ehe, Familie, Jugend und vielen weiteren Lebenslagen anbieten. Die Plattform soll umfangreich überarbeitet werden, um für die Zielgruppe besser nutzbar und die Pflegenden besser handhabbar zu werden. Mit dem Civic Data Lab werden im Scoping Prozess Anforderungen definiert und die Umsetzung vorbereitet.

  • In Konzeption
  • Machbarkeitsanalyse
  • Karte

Datenrecherchen mit dem Demokratie Wegweiser

Das Team hinter dem Demokratie Wegweiser setzt sich für mehr Transparenz in der Demokratie ein. In einer interaktiven Kartenanwendung können Bürgerinnen und Bürger für ihre Adresse herausfinden, welche Politiker*innen sie auf kommunaler, Landes- und Bundesebene sowie im Europäischen Parlament vertreten. Eine besondere Herausforderung ist das Auffinden geeigneter Daten bei Kommunen. Das CDL unterstützte die Erweiterung der Anwendung durch die Recherche offener Geo- und Wahldaten.

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  • In Konzeption
  • Open Data
  • Plattformentwicklung
  • RAG

Kommuki - Offene Daten aus der Jugendbeteiligung

Politik zum Anfassen e.V. bietet seit Jahren Beteiligungsprozesse und Planspiele für junge Menschen in Kommunen an. Dabei werden ihre Anregungen und Ideen für ein lebenswertes Umfeld gesammelt – eine wertvolle Datengrundlage dafür, was junge Menschen bewegt und was in den Kommunen aus ihren Vorschlägen entsteht. Gemeinsam haben wir diese Daten auf einer eigenen Plattform zugänglich gemacht: als Download, über eine API, filterbar und per Chatbot befragbar.

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Unsere Prinzipien für Datenprojekte

Die Auswahl von Datenvorhaben erfolgte nach Anfrage und Bedarf, die Entscheidungen über die Aufnahme fielen prinzipiengeleitet. Die sorgfältig kuratierten Prinzipen können auch Grundlage für die Einordnung eigener Datenprojekte sein, daher teilen wir sie hier – auch wenn aktuell keine Datenvorhaben mehr im CDL übernommen werden. In kleinerem Umfang unterstützen wir jedoch weiter gern in der praktischen Umsetzung – kommt dazu einfach in die Datensprechstunde!

Als Ankerprojekt der Civic Coding Initiative setzen wir uns beim Civic Data Lab für den Einsatz von Daten für das Gemeinwohl ein.

Datenvorhaben leisten für uns einen Beitrag zum Gemeinwohl, wenn sie auf lange Sicht dem Überleben und Wohlergehen von Kollektiven dienen. Beispiele für Kollektive können sein: Kinder, queere Menschen, geflüchtete Menschen, alle Bürger*innen Deutschlands, die Einwohner*innen eines Ortes, engagierte Menschen, … . Da das Civic Data Lab ein Projekt des BMFSFJ ist, liegt der Fokus auf den Zielgruppen des Ministeriums. Dazu gehören neben Familien, Senior*innen, Frauen und Jugendlichen zum Beispiel auch marginalisierte Menschen wie queere Personen, Geflüchtete oder Menschen mit Behinderung. Ein Datenvorhaben kann also auf ganz unterschiedliche Art und Weise das Gemeinwohl fördern.

Das begleitete Vorhaben führt effektiv zu Veränderungen bei Individuen, Gruppen oder der Gesellschaft hinsichtlich eines gesellschaftlichen Problems. Das Vorhaben hat also das Potenzial für soziale Wirkung. Je größer dieses Potenzial, desto besser.

Lösungsansätze und Outputs aus dem Vorhaben können konkret angewendet werden und sind idealerweise übertragbar auf andere Kontexte. Je größer und breiter dieses Anwendungspotenzial, desto besser. Zudem sollen sie barrierefrei zugänglich gemacht werden, damit das Anwendungspotential allen Mitgliedern der Gesellschaft zugutekommt.

Fragen, die wir uns und euch im Laufe des Prozesses stellen werden:

  • Welches Problem möchte das Datenvorhaben lösen?
  • Wie löst das Datenvorhaben das Problem?
  • Was passiert, wenn euer Vorhaben ein Erfolg wird? Was verändert sich bei wem?

Die Begleitung eines Datenvorhabens dauert im CDL maximal 3-6 Monate. In diese Zeit fallen neben der technischen Umsetzung auch interne Abstimmungsprozesse (z.B. Datenbereitstellung).

Für die technische Umsetzung hat das Civic Data Lab Mittel, um Dienstleister*innen zu beauftragen. Das Vorhaben muss mit den gegebenen Mitteln umsetzbar sein. Hier sind bis zu 20 Personentage möglich. Ob Ideen machbar sind oder nicht, ist ohne technischeKenntnisse häufig schwer einzuschätzen. Daher werden wir dies gemeinsam erarbeiten.

Für die Umsetzung des Datenvorhabens braucht es auch Ressourcen bei euch: In kontinuierlicher Zusammenarbeit mit den zivilgesellschaftlichen Träger*innen ist deren Perspektive gefragt. Hierfür müssen bei den zivilgesellschaftlichen Träger*innen zeitliche Kapazitäten (ehrenamtlich oder hauptamtlich) vorliegen. Der zeitliche Aufwand beträgt ca. 2-4h pro Woche. Die Person sollte leichten Zugang zu anderen Stellen in der Organisation sowie eine Autorisierung der Entscheidungsträger*innen haben oder selbst befugt sein, Entscheidungen für die Organisation zu treffen.

Fragen, die wir uns und euch im Laufe des Prozesses stellen werden:

  • Was ist der technische Lösungsansatz?
  • Welchen Scope und welche Komplexität hat die technische Lösung?
  • Wer kann während der Umsetzung von euch das Datenvorhaben betreuen und welche Kompetenzen bringen diese Person(en) mit?
  • Ist das Projekt in dem vorgegebenen zeitlichen und finanziellen Rahmen realistisch umzusetzen?
  • Gibt es eine technische Infrastruktur, die für die Umsetzung genutzt werden kann?
  • Wie hoch sind die Voraussetzungen bzgl. Mitwirkung Dritter, wie viel Change-Prozess ist erforderlich, damit das Datenvorhaben gelingt (Bsp.: automatisiertes Vernetzungstool, welches Vernetzungswillige braucht)?

Mit ihren Ideen für Datenvorhaben wollen zivilgesellschaftliche Träger*innen einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Der Grundgedanke des CDL ist es, die Nutzung von Daten für diesen Zweck voranzutreiben. Gleichwohl sind Daten und Technologie nicht immer die Lösung. Deshalb hinterfragen wir, ob die Nutzung von Technologie und Daten für die beabsichtigte soziale Wirkung notwendig, sinnvoll und ethisch vertretbar ist. Außerdem schauen wir zusammen mit euch, ob es nicht einfachere geeignete technologische Ansätze gibt, die schneller und effizienter umzusetzen sind.

Fragen, die wir uns und euch im Laufe des Prozesses stellen werden:

  • Wie könnte man eine ähnliche Wirkung ohne den Einsatz von Daten und Technologie erreichen? Was steht dem entgegen?
  • Gibt es einfachere Methoden und/oder Technologien, die den gleichen Effekt (zum größten Teil) erreichen? Falls ja, was spricht gegen deren Einsatz?
  • Gibt es ein Produkt, welches die Bedarfe bereits abdeckt, die das Datenvorhaben beantworten will? Welche Gründe gibt es, etwas Eigenes zu entwickeln?

Bei der Umsetzung der Datenvorhaben gehen wir umsichtig, sorgsam, respektvoll und bewusst mit allen Daten um, die wir verarbeiten. Wenn wir mit Daten von Personen arbeiten, halten wir uns an die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Das stellt sicher, dass der grundgesetzlich verankerte Anspruch auf Schutz der Privatsphäre und Schutz der eigenen Daten gewahrt bleibt.

Daher stellen sich die folgenden Anforderungen an das Vorhaben:

  • Das Vorhaben verwendet nur die Daten, die zur Erreichung des Ziels gebraucht werden (Datensparsamkeit).
  • Die Verarbeitung der Daten erfolgt auf einer gesicherten Rechtsgrundlage.
  • Besonders schützenswerte Daten sind mit besonderer Sorgfalt zu behandeln.

Dabei muss die Umsetzung dieser Anforderungen zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme mit uns noch nicht geklärt sein. Gern beraten wir euch dabei. Es könnte aber sein, dass sich im Rahmen der Beratung herausstellt, dass eine gute Idee nicht wie gedacht umgesetzt werden kann.

Fragen, die wir uns und euch im Laufe des Prozesses stellen werden:

  • Mit welchen Daten wollt Ihr im Datenvorhaben arbeiten?
  • Gibt es die Daten schon oder sollen sie erhoben werden?
  • Sind darunter Daten, die Personen betreffen? Werden Daten aus besonderen Kategorien von personenbezogenen Daten verarbeitet?
  • Besteht eine Rechtsgrundlage, um die Daten im Rahmen des Datenvorhabens zu verarbeiten? Falls nein, steht der Aufwand, um diese Rechtsgrundlage herzustellen (z.B. Information von Betroffenen) im Verhältnis zur Wirkung des Datenvorhabens?
  • Sind die erforderlichen Maßnahmen umsetzbar im Rahmen eines Datenvorhabens (siehe auch Machbarkeit)?

Daten sprechen niemals “für sich selbst”, ihre Erhebung, Auswertung und Darstellung wird stets von bestehenden Machtverhältnissen beeinflusst. Daten und ihre Nutzung sind somit eine Form von Macht, durch die Hierarchien, die aufgrund von Sexismus, Rassismus, Klassismus, Ableismus und (Post-)Kolonialismus und deren Interaktionen bestehen, aufrechterhalten und verstärkt werden können.

Mit dem CDL begleiten wir Datenvorhaben, die das Ziel verfolgen, gesellschaftliche Missstände und Ungerechtigkeiten aufzudecken und zu verringern und marginalisierte Perspektiven sichtbar zu machen. Besonders wichtig ist es uns, während des gesamten Prozesses mögliche Diskriminierungen, die (Re-)Produktion von Machtasymmetrien und auch eine zukünftige missbräuchliche Nutzung der Ergebnisse aktiv zu verhindern.

Bei der Planung und Umsetzung von Datenvorhaben im CDL werden wir daher zum Beispiel darauf achten, die eigene(n) Perspektive(n), die verfügbaren Daten und die verwendeten Klassifikationen und Kategorien kritisch zu analysieren, um etwa “blinde Flecken” und Auslassungen und Verzerrungen zu erkennen. Dies zielt auch darauf ab, öffentliche Mittel verantwortungsbewusst im Sinne einer gerechten, pluralen und an Nachhaltigkeit orientierten Gesellschaft einzusetzen.

Denn auch wenn Daten und ihre Nutzung zur Lösung ökologischer Herausforderungen beitragen können, ist der Ressourcenverbrauch eines Datenvorhabens (Energieverbrauch, Hardware, etc.) nicht zu vernachlässigen, insbesondere bei der rechenintensiven Anwendung von KI-Technologien. Wir beachten daher besonders die Risiken und negativen direkten und indirekten Umweltauswirkungen, die mit der Umsetzung eines Vorhabens einhergehen und versuchen, diese zu minimieren. Überall dort, wo alternative ressourcenschonendere Wege dasselbe Ziel erreichen können, werden wir diese bevorzugen.

Fragen, die wir uns und euch im Laufe des Prozesses stellen werden:

  • Wie trägt Euer Datenvorhaben (direkt oder indirekt) zur Reduzierung von Ungerechtigkeit bei?
  • Welche marginalisierten / benachteiligten Gruppen profitieren von Eurem Datenvorhaben?
  • Welche Gruppen könnten im schlimmsten Fall (wenn etwas schief geht, das Instrument falsch genutzt wird oder das Datenvorhaben fehlerhaft umgesetzt wird) durch die Ergebnisse eures Datenvorhabens von Ausschluss und Diskriminierung betroffen sein?
  • Wie wird Inklusion und Diversität in der Anlegung des Vorhabens mitgedacht?
  • Wie stellen wir sicher, dass die Bedarfe von betroffenen / marginalisierten Personen im Prozess berücksichtigt werden?
  • In welchem Verhältnis steht der zeitliche, technische und ökologische Aufwand zur Erarbeitung zum Nutzen des Ergebnisses?

Es ist eines der Ziele des CDL, Lösungen zu schaffen, die einen langfristigen Mehrwert für möglichst viele Akteur*innen bewirken. Daraus folgt, dass jede Lösung auf eine langfristige Nutzung angelegt werden soll – sowohl durch die Organisationen, die sie mit dem CDL entwickeln als auch durch andere. Dafür werden wir im Projektverlauf z.B. auf Dokumentation, Lizenzwahl, Architektur und Prozess achten. Doch schon vor Beginn ist es wichtig zu planen, wie Finanzierung und Governance beim langfristigen Betrieb der Lösung gestaltet sein sollen. Außerdem sollte grundsätzlich Bereitschaft bei zivilgesellschaftlichen Träger*innen zum Teilen von Arbeitsergebnissen bestehen – natürlich unter Berücksichtigung des Schutzes von Daten.

Fragen, die wir uns und Euch im Laufe des Prozesses stellen werden:

  • Wer übernimmt mittel-/ langfristig technische und organisationale Verantwortung dafür? Wer wird Ansprechperson für potentielle Nachnutzer*innen?
  • Welcher Grad von Automatisierung ist vorgesehen, aber auch nötig? Wie viel menschliches Mitwirken braucht man für den Betrieb?
  • Gibt es schon Ideen, woher die nötigen finanziellen Ressourcen langfristig kommen?
  • Besteht die Bereitschaft, entwickelte Lösungen (nicht Daten!) unter geeigneten offenen Lizenzen auch für andere transparent zur Verfügung zu stellen?
  • Ist Interesse an der Lösung voraussichtlich auch in Zukunft und bei anderen Akteur*innen gegeben?

Das CDL fördert Datenvorhaben von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, d.h. von selbstständigen, politisch und sozial engagierten Bürger*innen. Sie können sich haupt- oder ehrenamtlich, als Organisation oder Einzelpersonen am CDL beteiligen. Das schließt Vorhaben von staatlichen Stellen oder reinen Wirtschaftsunternehmen aus, wobei ihre Beteiligung, z.B. als Datenlieferanten, nicht ausgeschlossen ist.

Das CDL zielt darauf ab, besonders dort zu unterstützen, wo zivilgesellschaftliche Initiativen nicht genug eigene Mittel haben, um Datenvorhaben umzusetzen. Zugleich ist es wichtig für den nachhaltigen Erfolg des Vorhabens, dass Mitglieder der Initiative und Organisation selbst mitwirken (siehe auch Machbarkeit). Daher werden – unter Beachtung der anderen Prinzipien – Vorhaben von Akteur*innen mit wenigen eigenen Mitteln für Daten und Digitalisierung vorgezogen.

Das CDL möchte mit der Förderung einzelner Datenvorhaben nicht nur die an es herangetragenen Probleme lösen, sondern insgesamt zur Förderung des vermehrten und vereinfachten Einsatzes von Daten fürs Gemeinwohl beitragen. Die geförderten Datenvorhaben fungieren dafür als praktische Beispiele für das CDL und andere. Daraus ergeben sich verschiedene Implikationen für die Auswahl der Datenvorhaben:

  • Datenvorhaben müssen anschlussfähig für andere sein und können nicht rein auf organisationsspezifische Probleme im Datenmanagement begrenzt sein. Als organisationsübergreifende Struktur hat das CDL die besondere Möglichkeit, datenbezogene Kooperationen anzuregen und Gelerntes von einem Projekt zum nächsten weiterzutragen. Datenvorhaben, die diese Rolle nutzen, werden vorgezogen.
  • Insgesamt sollen unterstützte Datenvorhaben im CDL eine thematische Breite abdecken, um die Rolle von Daten in möglichst vielen Feldern zu explorieren. Senior*innenarbeit, migrantische Selbstorganisation oder Kinderwohngruppe… die Wirkungsbereiche und Zielgruppen der Zivilgesellschaft sind vielfältig. Daher wird bei der Auswahl der Vorhaben zur Begleitung darauf geachtet, dass Beispiele aus allen Bereichen berücksichtigt werden.
  • Das CDL zielt darauf ab, durch beispielhafte Umsetzungen zur Interoperabilität von Datenanwendungen in der Zivilgesellschaft beizutragen, zum Beispiel indem gleiche bzw. vorhandene Bausteine (API, Referenzarchitektur, Standards) Anwendung finden. Es werden Datenvorhaben bevorzugt, die dies begünstigen.

Das CDL kann auch an bestehenden Datenprodukten als Skalierungsunterstützung mitwirken. Es müssen nicht immer neue Ideen sein. Auch der Anschluss weiterer Datenquellen oder die Initiierung organisationsübergreifender Zusammenarbeit kann durch das CDL unterstützt werden. Denkbar wären auch Vorhaben, die sich mit der Bereitstellung von Daten zur Nachnutzung oder der Entwicklung von anschlussfähigen Standards beschäftigen.

Abschließend sei gesagt, dass es die wichtigste Aufgabe des CDL ist, die Zivilgesellschaft im Umgang mit ihren Daten zu unterstützen – eure Datenherausforderung ist unsere Datenherausforderung. Die Prinzipien sollen euch Informationen und Orientierung an die Hand geben, euch aber nicht davon abhalten mit euren Fragen auf uns zuzukommen. Im Zweifelsfall nehmt gern unsere Datensprechstunde wahr, die für alle offen steht.

Fragen, die wir uns und euch im Laufe des Prozesses stellen werden:

  • Wer bringt das Datenvorhaben ein?
  • Warum ist das CDL die richtige Unterstützung für das Datenvorhaben?
  • Kann eine Lösung entstehen, die übertragbar auf andere Kontexte und Organisationen ist?
  • Wie kann das Projekt den Zugang bzw. das Teilen von Daten konkret verbessern bzw. welche Hindernisse bestehen dafür?
  • Kann das Problem so bearbeitet werden, dass die Lösung zur Interoperabilität von Datenanwendungen beiträgt?
Übergangswelle

Beiträge zu Datenvorhaben aus unserem Blog

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Weniger Aufwand, mehr Wirkung: Digitalisierung, die funktioniert: Die Sächsische Jugendstiftung macht’s vor

Digitalisierung muss nicht kompliziert sein. Die Sächsische Jugendstiftung (SJS) zeigt, wie der Umstieg gelingt – mit einfachen Lösungen, offenen Ohren und gemeinsamen Schritten. Denn wenn alle im Dialog bleiben, entstehen Prozesse, die weniger Ressourcen fressen und mehr bewirken. Das Ergebnis? Mehr Zeit für das, was wirklich zählt: Engagement, das ankommt – bei Schüler*innen und den Projekten, die genial.sozial unterstützt.
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Digitalisierung vs. Digitalisieren – Lieber Durchbrüche bei der Digitalisierung als Durchdrucke digitalisieren

Gemeinsam mit der Sächsischen Jugendstiftung widmen wir uns der Frage, wie die Akzeptanz für digitale Prozesse gestärkt und damit eine gute Basis für die Nutzung von Daten geschaffen werden kann. Gleichzeitig wollen wir ausloten, ab wann es sich lohnt, komplexe technische Lösungen einzuführen, die analoges und digitales Arbeiten gleichzeitig ermöglichen, z.B. durch die Digitalisierung von Handschriften.
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“Schule ein Gesicht geben e.V” erleichtert Zugang zu Wissen

Wir sind erfolgreich in die Begleitung eines neuen Datenvorhabens gestartet! Dieses Mal arbeiten wir mit Schule ein Gesicht geben e.V. zusammen und verbessern gemeinsam mit ihnen den Zugang zu umfangreichen Informationsmaterialien die für Schüler*innenvertretungen, um Mitbestimmung im Schulalltag zu erleichtern.
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Open Source in der Praxis: So arbeiten wir im Civic Data Lab am Datenprojekt mit A thousand Channels

Der Begriff Open Source begegnet uns immer häufiger – sei es in Diskussionen über digitale Souveränität, bei der Einführung von Software in Schulen und Behörden oder einfach bei der privaten Nutzung von Softwareanwendungen. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Und was unterscheidet Open Source in der Praxis von freier Software? Wir berichten von unseren Erfahrungen aus dem Datenvorhaben mit A thousand channels.
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Raum für queere Sichtbarkeit: Die Mappingplattform A Thousand Channels

Seit September 2021 entwickelt das Team hinter A Thousand Channels eine Mappingplattform, mit der queere Narrationen leicht zugänglich auf einer Karte visualisiert und veröffentlicht werden können. Warum ist das wichtig? Die vielfältigen sozialen und politischen Aktivitäten queerer Menschen sind meist ein flüchtiger, temporärer und kein selbstverständlicher Teil des öffentlichen Bildes einer Stadt. Mit A Thousand Channels können queere Menschen das ändern.
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Datenmanagement bei NGOs (Teil 2): Maßgeschneiderte Lösungen mit vorhandenen Ressourcen

Lest hier, welche Lösung im Datenvorhaben mit Terre des Hommes zur weltweiten Datenübermittlung im Rahmen des Wirkungsmonitorings gefunden wurde: eine ressourceneffiziente Architektur auf Basis bereits vorhandener Komponenten für optimierte Datenmanagement-Prozesse.
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Datenmanagement bei NGOs (Teil 1): Die Herausforderung der weltweiten Datenübertragung

In dieser zweiteiligen Serie beleuchten wir ein innovatives Datenvorhaben von Terre des Hommes e.V. in Zusammenarbeit mit dem Civic Data Lab und Futurice GmbH. Die internationale Hilfsorganisation stand vor der Herausforderung, Daten aus Projekten in 44 Ländern effizient zu sammeln und für die strategische Wirkungsmessung nutzbar zu machen.
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Outputs, Herausforderungen und Erkenntnisse – Was wir aus dem Datenvorhaben mit all.txt mitnehmen

Nach intensiven Monaten der Arbeit ist unser Daten-Vorhaben mit all.txt abgeschlossen – und mit ihm ein wertvoller Prozess voller Erkenntnisse, Herausforderungen und neuer Perspektiven. In diesem Blogpost wollen wir nicht nur unsere Erfolge teilen, sondern auch reflektieren, was wir unterwegs gelernt haben und wie wir es in Zukunft besser machen können.
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Transparente Demokratieförderung ist wichtiger denn je und daher neues Datenvorhaben im CDL

Wie der „Demokratieförderrechner“ zeigen soll, in welchem Umfang demokratiestärkende Projekte und Aktivitäten öffentlich gefördert werden
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Leerstand verstärkt die Wohnungsnot – der Leerstandsmelder bietet Chancen

Wohnungsnot: Sie ist zu einer sozialen Wirklichkeit geworden, die gesellschaftspolitisches Konfliktpotenzial birgt. Der Anteil der Sozialwohnungen in Deutschland geht immer weiter zurück. Die Mieten steigen durch den Mangel an Wohnraum weiter explosionsartig . Wie gut, dass es in 41 Städten den Leerstandsmelder gibt – der aktuelle Relaunch wurde im Civic Data Lab als Datenvorhaben unterstützt.
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Daten für den Aufbau von Beziehungen – CiviCRM als Fundraising-Tool

Wer sich mit Fundraising ernsthaft beschäftigt, weiß, wie zeitaufwendig die personalisierte Ansprache sein kann. Denn, je persönlicher der Kontakt, desto wahrscheinlicher die Spende. Wie also umgehen mit diesem Zeitaufwand? Hier kann die Freie Software CiviCRM helfen. Das Civic Data Lab begleitet das Datenvorhaben, einen Prototypen einer Extension zu entwickeln, die gewisse Scores und Segmentierungen von Spendenden in CiviCRM schneller verfügbar machen soll.
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Kommuki – Open Data aus Bürger- und Jugendbeteiligungsprojekten. Neues Datenvorhaben im CDL

„Über 6000 Ideen aus Bürger- und Jugendbeteiligungsprojekten sind einfach zu wertvoll, um sie nur in unserer Cloud abzulegen. Da steckt doch noch Potential drin!“ Diese Ausgangsmotivation kennen nicht nur Monika und Gregor von Politik zum Anfassen e.V. – doch sie haben sich auf den Weg gemacht und gemeinsam mit dem Civic Data Lab den besten Weg zur Bereitstellung ihrer Daten gesucht und gefunden.
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Neues CDL-Datenvorhaben gestartet: Output Monitoring mit Ten Sing Deutschland

Das Civic Data Lab führt mit Ehrenamtlichen des Jugendmusikprojektes Ten Sing eine regelmäßige deutschlandweite Teilnehmendenbefragung ein. Dafür wird ein passender Fragebogen mithilfe von Fokusgruppen und seine technische Implementierung entwickelt.
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Ein Wegweiser für die Demokratie

Der Demokratie Wegweiser setzt sich für mehr Transparenz der Demokratie ein. Mit dem Civic Data Lab auf gemeinsamer Suche nach Daten über gewählte Personen und Wahlkreisabgrenzungen zeigen sich strukturelle Schwierigkeiten insbesondere auf kommunaler Ebene.
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Erstes Datenvorhaben gestartet: Civic Data Lab (CDL) unterstützt all.txt zur Förderung von genderinklusiver Sprache

Wir schaffen offene Daten für genderinklusive Sprache und unterstützen all.txt bei der Bereitstellung ihres Datenprodukts in der Cloud. Ziel ist es, wertvolle Erkenntnisse zu sammeln, wie Datenprodukte in der Zivilgesellschaft nachhaltig in Produktion gehen können.  
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Inspiration

Datenprojektsammlung

Es gibt noch unzählige weitere Anwendungsmöglichkeiten für Daten und KI in der Zivilgesellschaft. Unsere Projektsammlung bietet einen Überblick über Projekte, Organisationen, Einsatzbereiche und Arten – unabhängig von Förderung oder Umsetzungsstatus. Stört darin, lasst Euch inspirieren und tragt Eure eigenen Projekte ein!